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Haarige Infos

Natürlich schneiden wir die Hunde unserer Kunden nach deren Wünschen.

Allerdings sollte man doch einiges bei der Fellpflege beachten:

Welpen

Ich habe die Erfahrung gemacht, das das Welpentraining im Bereich der Arbeit mit dem Hunderiseur unerlässlich ist, um dem Hund einen stress- und angstfreien Umgang mit dieser Situation zu ermöglichen.

Hunde die regelmässig einem Hundefriseur vorgestellt werden müssen, sollten bereits ab der 14 Lebenswoche langsam und spielerisch mit dieser Herausforderung konfrontiert werden. Dabei ist es wichtig mit Zeit und Geduld auf den Hund ein zu gehen, und individuell zu entscheiden wie weit man wann gehen kann.

Leider bin ich immer wieder in der Situation mit Hunden zu arbeiten, die als Junghund von Hundefriseuren nicht fachgerecht behandelt wurden. Dabei muss dem Hund nicht immer Schmerz zugefügt worden sein. Um Schaden anzurichten, reicht es meist aus, das kleine Wesen mit den vielen neuen Eindrücken zu überfallen und zu lange zu hantieren, um eine lange anhaltende Negativerfahrung zu schaffen, die erst mühsam in kleinen Schritten wieder ausgeglichen werden kann.

Hunde mit Unterwolle (Golden Reriever, Schäferhunde, Nordische Hunde)

wie z. B. der Golden Reriever und Schäferhunde oder auch Nordische Hunde wie der Husky, sollten nicht geschoren werden, da durch das Scheren die Unterwolle dazu neigt, sich weiter zu verdichten und so keine Luft mehr an die Haut kommt.

Wichtiger und richtiger ist es, diese Hunde in den Monaten des Fellwechsels (Frühjahr und Herbst) aktiv zu unterstützen, indem man die alte Unterwolle ausbürstet, um so dem neuen Fell die Möglichkeit zu geben nach zu wachsen.

Gerne kann man jedoch mit der Modellierschere die Konturen des Hundes herausarbeiten und abstehende Locken so bändigen, das der Hund gepflegt aussieht.

Trimmhunde (Parson Russel, Westie und Dackel)

Wie z. B. Parson Russel, Westie und Dackel haben ein ganz besonderes Fell.

Es fühlt sich rauh und manchmal sogar borstig an. Je länger die letzte Pflege zurückliegt, desto voluminöser werden diese Hunde. Im Gegenlicht kann man deutlich sehen, das einzelne Haare wesentlich länger sind und meist eine andere Farbe haben.

Die langen Haare sind abgestorben und die Haarwurzel ist nur noch sehr leicht in der Haut verankert. Sie müssen ausgezupft werden. Das hört sich brutal an, ist aber im allgemeinen schmerzlos für den Hund.

Verbleiben diese Haare in der Haut, wird das Wachstum der neuen Haare behindert und die Haut leidet darunter. Das darunter zum Vorschein kommende Fell ist oft deutlich feiner und die Farben des Hundes haben eine wesentlich intensivere Farbe.

Schert man solche Hunde, kann sich die Struktur und auch die Farbe des Fells verändern. Schwarze Flecken etwa erscheinen grau und matt, da das alte abgestorbene Fell in der Haut verbleibt. Hautreaktionen sind dann nicht mehr ausgeschlossen.

Lockige Hunde und langhaarige Hunde (Pudel, Bichon frisè, Bologneser, Malteser und Yorkies)

wie z. B. Pudel, Bichon frisè, Bologneser, Malteser und Yorkies, bedürfen einer intensiven Pflege, da das Fell leicht dazu neigt sich ineinander zu verknoten.

Das macht nicht nur einen Haarschnitt in sehr regelmässigen Abständen nötig, sondern auch eine intensive Pflege durch den Besitzer. Regelmässiges Bürsten ist ein Muss bei diesen Hunden, da das Fell schnell verfilzt und sich so regelrechte Filzplatten nahe der Haut bilden können, die nicht nur ein Nährboden für Parasiten und Pilze sind, sondern sich auch immer mehr zusammenziehen, so das der Hund sich nicht mehr richtig bewegen kann und im schlimmsten Fall Schmerzen hat.

Mischlinge

Auch Mischlinge sollten in regelmässigen Abständen einem Hundefrisör vorgestellt werden. Individuell kann man entscheiden, was zu tun ist.

Manchmal reicht es die Unterwolle zu entfernen, in anderen Fällen kann man einen zu voluminös geratenen Kragen etwas in Form schneiden und der Hund vermittelt gleich einen anderen Eindruck. Aber egal welche Rassen sich über Generationen in Ihrem Hund vereinigt haben, benötigt auch dieses Fell Pflege.

Aller Regeln zum trotz, gibt es natürlich immer Ausnahmen, bei denen die akkurate Pflege wie sie sein sollte, nicht erfolgen kann. Selbstverständlich suchen wir dann gemeinsam mit dem Besitzer eine praktikable Lösung zum Wohle des Hundes.

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